Richmond Times Dispatch


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Die Reise in die USA auf den Spuren meines Großvaters sollte seit ihrer Planung nicht in erster Linie Urlaubsreise sein, sondern mir auch die Möglichkeit eröffnen, mit amerikanischen Verlegern, Zeitungsmanagern und Redakteuren ins Gespräch zu kommen. Dazu habe ich im Februar und März verschiedenste Verlage, die entlang unserer Route ihren Sitz haben, per E-Mail angeschrieben.

So auch den „Richmond Times Dispatch“ in – wie der Name schon sagt – Richmond. Die Tageszeitung für die Hauptstadt von Virginia hat eine Auflage von knapp 90.000 (Quelle: Wikipedia) und liegt damit in einer Größe unter 100.000, dass sich eine Unterhaltung lohnt, weil die täglichen Probleme des geänderten Mediennutzungsverhaltens ähnliche sein dürften. Leider habe ich auf meine E-Mail vom 1. März nie eine Antwort erhalten; auch im Spamordner, den ich regelmäßig kontrolliert habe, war nichts zu finden.

Bei unserem heute ohnehin in Richmond geplanten Stopp kamen wir zufällig am Verlagsgebäude der „Richmond Times Dispatch“ vorbei. Also spazierten wir einfach hinein und baten um ein Treffen mit einem Redakteur. Ich wollte über ein Foto, das Heinz Kip vor 60 Jahren „um die Ecke“ geschossen hatte, ins Gespräch kommen. Ich dachte mir, dass bei einem – von Berufs wegen neugierigen – Journalisten ein deutscher Verleger, der wegen eines so alten Fotos seines Großvaters in die Stadt kommt, über die dieser Journalist regelmäßig berichtet, automatisch Interesse bestehen würde.

Falsch gedacht: In dem modernen Verlagsgebäude wurden wir von zwei Empfangsdamen und einem Empfangsherren kühl begrüßt. Sie probierten etliche Telefonnummern aus, bis sie endlich einen Redakteur an die Strippe bekamen, dem sie mein Anliegen schildern konnten. Bei Andrea hatten sie schließlich Erfolg.

Aber irgendwie kam der „Doorman“ (?) nicht weiter, reichte dafür mir den Hörer weiter. Also schilderte ich Andrea erneut die Geschichte von dem Foto, und dass ich mich gerne mit ihr über die aktuellen Herausforderungen im Medienbereich unterhalten würde. Nun ja, sie meinte recht kurz und knapp, dass sie kein Interesse an dem Foto habe, und wirkte insgesamt sehr (!) desinteressiert. Schade irgendwie.

One thought on “Richmond Times Dispatch”

  1. Hallo Jochen,
    Das ist doch Mal eine interessante Geschichte.
    Du machst die Erfahrung, von der ich immer gesprochen habe.
    Alle Menschen auf der Welt sind lieb und nett, solange ich nichts von ihnen will, auch wenn es nur eine Unterhaltung sein soll.
    Hättest du der Dame eine Menge Geld in Aussicht gestellt, dann hätte sie auch Interesse gehabt.
    Diese Regel gilt in der ganzen Welt.
    Suche Deinen Vorteil, dann bist Du gut ausgelastet, andere verfahren ebenso.
    Gruß Bruno

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