Der Sprung über den Ozean – reloaded


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Nun hat sie also wirklich begonnen – die lange Reise, das dreimonatige Abenteuer in den USA. Genau wie mein Großvater vor 60 Jahren starten wir am Flughafen Düsseldorf, genau wie er ist das Ziel New York City. Und doch ist alles anders…

Vor 60 Jahren war es noch sehr früh, 90 Minuten vor dem Start am Flughafen zu sein. Uns wurde gesagt, dass wir mindestens drei Stunden vorher da sein sollten. Bei einem geplanten Start um 11:25 Uhr heißt das also halb neun. Um montags morgens rechtzeitig mit dem Auto in Düdo zu sein sollte das Taxi also um halb sieben in Nordhorn losfahren, heißt für uns um halb fünf den Wecker klingeln zu lassen. Hat auch alles perfekt geklappt, der Purser meldete sogar „boarding completed“ fünf Minuten vor der Zeit. Naja, die knappe Stunde, die wir noch im Flieger ausharren mussten, bevor es losging, vertrödelten wir uns halt mit dem Bord-Entertainment.

Wie auch Heinz Kip fliegen wir über London. Großer Unterschied: Er legte Stopps in Amsterdam und London ein und schließlich sogar in Boston. Wir hingegen konnten non-stop von Düsseldorf zum Newark Liberty International Airport reisen – in den geplanten acht Stunden wohlgemerkt. Vor 60 Jahren dürfte der Nachtflug Kips Schilderungen zufolge mindestens zwölf Stunden gedauert haben.

Aber ich glaube nicht, das mein Großvater eine derart lange Wartezeit nach seiner Landung verkraften musste. Zuerst durften wir bei der U.S. Customs and Border Protection anstehen, bis wir endlich offiziell die Vereinigten Staaten betreten durften. Nach dem Zusammensuchen unserer um das Kofferband verstreut herum liegenden Gepäckstücke kam schon die nächste Kontrolle auf uns zu – nicht, dass wir Tiere oder verbotene Früchte im Gepäck hätten… Immerhin konnten wir aber zwei Stunden nach der Landung endlich unseren Chauffeur begrüßen.

Was sich auf jeden Fall gelohnt hat, war das Buchen der „Premium Economy Class“ der Lufthansa. Noch nie hatten wir einen solchen Sitzkomfort in einem Flugzeug genossen und wurden dazu noch bestens bedient. Entspannter konnte unser Abenteuer also eigentlich nicht beginnen…

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