Böse, böse Japaner – oder nicht?

Donald Trump hat die Deutschen und ihre Exporte also als sooo böse bezeichnet. So, so. Vielleicht kann ich ja mal meine Erfahrungen aus den letzten Wochen USA dazu mitteilen. Disclaimer zu Beginn: Ich lege keine statistisch erhobenen Daten vor, sondern schildere lediglich eigene Beobachtungen.

Trump meinte also, dass er in den USA mehr deutsche Autos sehe als amerikanischer, und bezog sich dabei auf seine Beobachtungen in New York.

Ich meine, er sollte mal durchs ganze Land fahren. Denn wir sehen sehr wenige deutsche Autos, vielleicht zwei oder drei an einem durchschnittlichen Reisetag, an dem wir 300 km zurücklegen. Meist sind es dann Volkswagen, sonst Mercedes, Audi und BMW. Einmal konnten wir einen BMW i3 entdecken.

Amerikanische Autos sehen wir am häufigsten, meistens die Marken Chevrolet, Dodge, GMC, Ford oder Jeep. Gerade hier in den westlichen Staaten fahren übrigens eine Unmenge Pick-ups herum.

Aber fast ebenso häufig wir die Amischlitten sehen wir japanische Autos: Nissan, Honda und Toyota begegnen uns ständig, viele Modelle habe ich in Deutschland noch nie gesehen.

Vielleicht sollte Trump auch über die Exporte der Japaner nach Amerika sprechen?

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