Das erste Mal… Full hook-up!

Das Praktische an einem relativ modernen Wohnmobil (wir sind erst die zweiten Mieter, der Wagen hatte einen Stand von knapp 2.000 Meilen) ist, dass es sehr komfortabel ausgestattet ist. Wir haben eine voll funktionierende Küche mit Gasherd und -ofen, Mikrowelle, Kühlschrank und Eisfach. Warmes Wasser ist ständig verfügbar, natürlich auch für Bad und Dusche. Die Toilette funktioniert fast wie zu Hause.

Um diesen Luxus zu gewährleisten, verfügt der Camper über einen Propangastank (Wärme, Küche, Kühlschrank), eine Wasserversorgung (Frischwasser und Wassertank), Batterie und 110-V-Stromzufuhr von außen (für alle elektrischen Geräte, Fernseher, DVD-Player und unser umfangreiches eingeführtes Equipment). Ferner zwei Abwassertanks: Toilettenwasser („black water“) und sonstiges Abwasser („grey water“).

Damit nun alles funktioniert und betriebsbereit bleibt, sind die meisten Campingplätze mit sogenannten „Full hook-ups“ ausgestattet. Wenn man einen solchen Platz bucht, hat man folgende Anschlüsse inklusive:

  • Stromzufuhr 110 V, wahlweise mit 20, 30 oder 50 Ampere Stromstärke,
  • Frischwasserzufuhr,
  • Kabelfernsehanschluss (für die Amerikaner sehr wichtig),
  • Abwasserrohr („Sewer“).

Das Propangas wird separat getankt und bezahlt.

Auf Kabel-TV verzichten wir, die anderen Anschlüsse nutzen wir regelmäßig. Dabei ist vor allem die Abwassergeschichte eine saubere Sache. Musste man früher noch sein Chemieklo ausbauen und zur Entsorgungsstation tragen, müssen wir heute nur noch mit einen dicken Teleskopschlauch das Wohnmobil mit dem „Sewer“ verbinden. Zuerst wird das „black water“ ausgeleert, dann das „grey water“, das den Schlauch sozusagen auch noch einmal durchspült. Da man nur ein paar Klappen öffnen und schließen muss, kommt man mit dem Abwasser gar nicht in Kontakt. Tolles Ding!

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